Schluss jetzt mit dem Geschlechtergeplänkel!


Da hat  mich wieder was zum nachdenken gebracht. Apropos nachdenken, an die, die mich nicht näher kennen: ich denke, sogar übermäßig viel. Lästige Angewohnheit. Lässt sich nicht abstellen. „Denk nicht immer so viel nach… Worüber du schon wieder nachdenkst…“ in der Hitparade der meistgehörten Sätze im Leben, unter den Top 5.

Da hat  mich wieder was zum nachdenken gebracht. Apropos nachdenken, an die, die mich nicht näher kennen: ich denke, sogar übermäßig viel. Lästige Angewohnheit. Lässt sich nicht abstellen. „Denk nicht immer so viel nach… Worüber du schon wieder nachdenkst…“ in der Hitparade der meistgehörten Sätze im Leben, unter den Top 5.

Was wäre denn nun gewesen, wenn ich als Junge das Licht der Welt erblickt hätte? Hätte ich die gleichen Sätze gehört? Wohl kaum. Da hätte es vermutlich geheißen „Das ist ein Denker!“ Man hätte mir vorbehaltlos zugehört und wäre auf das Gesagte in irgendeiner Form eingegangen, jedoch hätte nie jemand in Frage gestellt, dass ich nachdenke.

So aber kam ich als Mädchen in einer Gesellschaft zur Welt, wo man einfach nur Mädchen zu sein hat. Das hieß brav sein, sauber und adrett, der Mutter im Haushalt helfen, den Vater ehren. Tja, nichts davon erfüllte ich. Watschen hab ich kassiert, wenn ich dreckig und mit zerrissener Kleidung heimgekommen bin, weil ich viel lieber auf Bäume geklettert bin und mit den Buben gerauft hab, als mit Puppen zu spielen. Der Mutter hab ich nur nach Aufforderung im Haushalt geholfen, weil ich´s lästig fand. Den Vater hab ich nur so weit geehrt, soweit er mein Interesse an Autos und Maschinen gefördert hat und nicht, wie seine Freunde „Geh, weg. das ist nichts für Mädchen…“, gemeint hat.

Auch später wollte das mit dem „Mädchensein“ nicht so recht hinhauen, da mir das Schminken und Stylen nach einer kurzen Experimentierphase furchtbar auf die Nerven ging. Ich war weit davon entfernt bezaubernd oder charmant zu sein und auf Getränke ließ ich mich schon gar nicht einladen, weil man mir zu Hause beigebracht hatte, nichts im Leben ist „umsonst“. Mit „Mädchen“ konnte ich lange Zeit nichts anfangen und war somit die beste Freundin vieler Buben.

Soweit zur Vorgeschichte, die einen nachhaltig prägt. Mittlerweile geh ich ja schon ganz gut als Frau durch…Nein, mittlerweile bin ich wirklich gerne eine Frau. Was ja nicht immer so war. Denn ich hatte mir nicht nur einmal gewünscht ein Mann zu sein, damit das Leben leichter wird. Weil als Frau erfülle ich irgendwie auch nicht die allgemeinen Anforderungen. Will lieber arbeiten als Kinderkriegen. Ich brauche keinen Mann ständig um mich und wenn er nicht um mich ist, ruf ich nicht 20 mal an, wann er denn nachhause kommt. Ich sprang auch nicht auf den Fitness/Wellness/Mode-Zug auf, weil er mir zu aufwändig und zu anstrengend ist. Ab und zu geht Frau natürlich einkaufen und will hübsch sein, aber ich mache das überdurchschnittlich selten. Denn meistens habe ich gar keine Zeit dazu, weil ich ja auch noch mit dem Denken beschäftigt bin. Ach, ja, auf Getränke lasse ich mich nur dann einladen, wenn ich meinem Gegenüber eventuell körperlich überlegen sein könnte 😉

Die Sätze „Männer sind halt so“ und „Weil, die Weiber so sind“ sind mittlerweile die Anführer der Hitparade der meistgehörten Sätze und ich hoffe inständig, dass mein Magen mitmacht und dem nächsten Menschen, der einen dieser Sätze von sich gibt, gleich mal seinen Inhalt vor die Füße kippt. Wenn irgendwas „halt so is“… wozu dann noch morgens aufstehen? Wozu irgendwas machen? Dann gleich liegen bleiben und darauf warten, dass einen der Tod von der großen Bürde vielleicht, eventuell, möglicherweise aber nur, wenn´s wirklich notwendig ist und natürlich wenn´s Wetter passt, etwas a bissl anders zu machen, erlöst.

Was denn bei den Geschlechtern „halt so is“ erspare ich mir näher auszuführen, weil es die üblichen Klischees sind. Und ich traue mich nun völlig verrückt zu behaupten, dass das völliger Schwachsinn ist. Richtig wäre „Männer/Frauen werden so, weil sie die gleichen Fehler machen, wie viele vor ihnen“.  Denn anstatt zu erkennen, was mit uns in unserer Entwicklung passiert und warum es passiert, laufen wir blindlings in die Falle der klassischen Rollenzuteilung, verletzen einander und werden verletzt. Und das geht immer so weiter, weil man uns sagt „das is halt so“ statt zu fragen „was könnte man anders machen?“

…Alles.

Da hat  mich wieder was zum nachdenken gebracht. Apropos nachdenken, an die, die mich nicht näher kennen: ich denke, sogar übermäßig viel. Lästige Angewohnheit. Lässt sich nicht abstellen. „Denk nicht immer so viel nach… Worüber du schon wieder nachdenkst…“ in der Hitparade der meistgehörten Sätze im Leben, unter den Top 5.

Was wäre denn nun gewesen, wenn ich als Junge das Licht der Welt erblickt hätte? Hätte ich die gleichen Sätze gehört? Wohl kaum. Da hätte es vermutlich geheißen „Das ist ein Denker!“ Man hätte mir vorbehaltlos zugehört und wäre auf das Gesagte in irgendeiner Form eingegangen, jedoch hätte nie jemand in Frage gestellt, dass ich nachdenke.

So aber kam ich als Mädchen in einer Gesellschaft zur Welt, wo man einfach nur Mädchen zu sein hat. Das hieß brav sein, sauber und adrett, der Mutter im Haushalt helfen, den Vater ehren. Tja, nichts davon erfüllte ich. Watschen hab ich kassiert, wenn ich dreckig und mit zerrissener Kleidung heimgekommen bin, weil ich viel lieber auf Bäume geklettert bin und mit den Buben gerauft hab, als mit Puppen zu spielen. Der Mutter hab ich nur nach Aufforderung im Haushalt geholfen, weil ich´s lästig fand. Den Vater hab ich nur so weit geehrt,

 

Original Facebook Link