Verschwendete Worte
Zerfetzte Nerven
Saiten gezupft, die schon lange keinen Ton mehr von sich geben
Sei stark, sagt der Schwache
Lass mich mal schwach sein, sagt der Starke
Wohin, wenn da kein weg?
Kein vor zurück
Wo kein Blut, da keine Wunde
Wo tränenreich ein Bach entspringt
Dies ist die Poesie für Hunde
Die bellend beißen
Spürst du sie nicht?
Gefühl gefühlt in tausend Stunden
Eine Minute mehr ist auch egal
Reste auf Papier gefunden
Was übrig bleibt
Nicht deine Wahl
Gewählte bleiben unverbunden
Treibend auf des Lebens Wellen
So ist das eben mit den Hunden
Die Treue bellend
Schwänze wedeln.
Der Taube blind den Stummen sucht
Der Blinde stumm zum Tauben spricht
Kein Sinn im Sinne von „dafür“
Wenn „deshalb“ von Sinnen ist
„Dagegen“ klebt an allen Wänden
Löcher zu, die Unsinn frisst
Die Hunde bellen vor der Tür
Sieh zu, dass sie verschlossen ist!


