Das Wetter will uns nicht draußen haben. Nebel legt sich Tag für Tag störrisch in die Täler, wie das Kind auf den Boden wenn es angezogen werden soll. 
Der Mann hat in der Werkstatt Antidepressionslampen aufgestellt und lädt uns jeden Tag zu Kaffee und Kuchen ein. Immerhin lässt sich das Kind mit Kuchen aus dem Haus locken. Es bröselt damit die Werkstatt voll und regt sich auf, dass seine Hände dreckig sind. Wir sagen ihm dann, dass andere Kinder nicht einmal Dreck haben, um sich schmutzig machen zu können. 
Abends widmen wir uns dem Studium von Bilderbüchern. Wobei ich mich frage, was das Kind mit dem Erlernen von Tier- und Berufsbezeichnungen, die es bald nicht mehr gibt, anfangen soll. 
Pädagogisch wertvoller wären Bücher mit Titeln wie “kannst nix, bist nix, macht nix!” oder “immer mit der Schaufel drauf!” oder “meine ersten hassworte” und natürlich “schuld sind immer die anderen!”.

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