Das Haus ist festlich dekoriert. Draußen tobt friedlich der Sturm und peitsch weihnachtlichen Regen an die Fenster. 2016 lässt sich auch in den letzten Tagen nicht herab ein versöhnliches Gesicht zu zeigen.
Dabei hätte sich der Mann, der diese Woche heldenhaft gleich zwei Fahrzeuge aus dem Graben rettete und den Berg hinaufzog, ein wenig Schnee oder Sonnenschein verdient. Bescheiden lehnte er meinen Vorschlag ab, das Bezirksblatt zu verständigen, damit das Volk von seiner Heldentat erfährt. Immerhin hätte er sich zumindest eine Männlichkeitsmedaille verdient. Aber er meinte nur “Nein, Nein. Der neidische Blick auf meine Seilwinde, war mir Dank genug.” Zur Belohnung hat er vom Christkind eine warme Mahlzeit bekommen.
Das Kind ist von der Geschichte vom Christkind nicht so recht überzeugt. Vielmehr glaubt es, dass sein “Onki Michi” alle Geschenke gebracht hat. So oder so wird es eines Tages enttäuscht sein, wenn es der Wahrheit mächtig wird.


Alle wünschen einem frohe Weihnachten. Dabei wäre es sinnvoller eine “gute Verdauung” oder “karge Kost” zu wünschen. Sobald ich mich wieder bewegen kann, werde ich mich leicht und gesund ernähren. Bis dahin müssen noch Mutters 2 Kilo Braten und 5 Kilo Beilagen gegessen werden.

Gute Verdauung, möge Samarin mit Euch sein!

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