Was haben wir vor einiger Zeit gejammert “Es gibt ja keinen richtigen Winter mehr! Die letzten Jahre hat es kaum geschneit…mimimimi”, nur um dann sogleich in nostalgische Erinnerungen an die Kindheit zu verfallen. Wobei wir ein wichtiges Detail außer Acht ließen: fluchende, schneeschaufelnde Eltern. Die fallen einem dann ein. Wenn man selber Eltern ist.


Überhaupt begann der Tag mit viel Fall. Schneefall, Durchfall vom Kind und vom Hund, Reinfall in die Schneewehe beim Verlassen des Hauses, weil die Stufen nicht mehr sichtbar waren.
Und nicht zu Vergessen der Beifall für den Mann, der sich todesmutig in die weißen Fluten wagte und wahre Berge in der Einfahrt versetzte. Als Zeichen gegen das Schneestablishment ließ er seinem Auto eine ironische Frisur. 
Die Lage ist ernst. Die Straße den Berg runter ist nicht vertrauenerweckend. Irgendwann werden uns die Vorräte ausgehen und einer wird sich auf den langen und beschwerlichen Weg ins Dorf hinunter aufmachen müssen. Ein Kilometer voller Gefahren und wilder Tiere. Schon im Herbst hatte mich da ein Eichhörnchen verfolgt. Wahrscheinlich wartet es nur darauf unsere Notlage auszunutzen. Und dann sind da noch die Katzen. Sie sind immer so hungrig…sehr hungrig. Und sie lauern immer vor der Tür. Immer….Schauder…. 

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