Fürwahr der Frühling ist da. Die Winterjacke braucht man nur noch morgens oder abends oder wenn man sich im Schatten aufhält. 
Der Mann ist überglücklich endlich wieder seine großen Geräte draußen verwenden zu können. Aber nur solange bis das Kind auftaucht und “asenmäa fahn!” schreit. Jeder Erklärungsversuch, dass es noch kaum was zu mähen gibt, wird mit einem verständnisvollen “doch! Jetz asenmäa fahn!” quittiert. 


Ich habe den Verdacht, dass das Kind aufgrund unserer Kooperationsunwilligkeit schon mal den frühen Auszug aus dem Elternhaus übt. Denn abends trägt es seine Sachen zur Couch “alles einpacken in Zug” und ruft dann winkend “wiedasehn mama! Wiedasehn Papa!”. Wenn wir es auch noch überreden können, die Hunde mitzunehmen, steht einem baldigen, ununterbrochenen Fernsehabend nichts mehr im Weg. 

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