Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, überall sprießt grünes Zeug hervor, das nur darauf gewartet hat, dass sich der Schnee endlich schleicht.
Das Kind schleicht derweil lauernd herum, um einem seine Hilfsdienste bei der Arbeit aufzudrängen. Um uns noch mehr einzuschüchtern, macht es einen auf Gangster-Gärtner und droht mit der Motorsense. 


Um diesem Psychoterror zu entkommen, schwingt sich der Mann aufs Fahrrad und stürzt sich die Berge hinunter. Danach kommt er dreckig heim und lässt sich bereitwillig vom Kind mit dem Gartenschlauch abwaschen. 
Apropos Psychoterror, das Eichhörnchen des Grauens hat mir heute im Wald aufgelauert. Es zeigte sich von 3 Tonnen Metall und Reifen recht unbeeindruckt und blieb einfach mitten auf dem Weg, irgendwas kauend, sitzen. Erst als ich den Kopf aus dem Fenster steckte, weil es unter der Motorhaube verschwunden war, sprang es auf einen Baum neben mir auf Augenhöhe und sah mich mit seinen kleinen irren Augen an. Ich trat aufs Gas und wagte es nicht in den Rückspiegel zu schauen. Eine Stimme im Kopf sagte warnend “Das wird noch böse enden. Eichhörnchen-böse.”

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