Seit ein paar Tagen hat das Kater-Katze Vincent (übers Geschlecht herrscht nach wie vor Uneinigkeit) die Vorteile der Fensterscheibe entdeckt. Es kann reinsehen und ich sehe es auch. 
Nach seinem letzten Einbruchsversuch wehrte ich mich nach Vorbild der Amerikaner mit einer Waffe. Die “Spritz und Wassern” Kaliber 100ml zeigte große Wirkung.


Seitdem verständigen wir uns einwandfrei akustisch. 
Es so “Miauuu, mauuuu, mauuuu”.
Ich dann “Guten Morgen! Ach, du willst auf die Hungerproblematik hinweisen? Ja, was darf’s denn heute für ein tierisches Nebenprodukt sein?”
“Miauu, Miauu.”
“Huhn? OK. Aber diesmal alles auffressen, ja? Es gibt Katzen, denen geht’s nicht so gut, die müssen sich von Mäusejagd ernähren.”
“Miauu.”
“Gut, dass wir uns da verstanden haben.”
Dann gibt das Kind auch noch seinen Senf dazu “Dea Ater mag mich so ean!”
Abschließend hält ihm der Mann noch einen Unmutsvortrag “Pass mal auf. Ich habe keine Lust mehr dich aus irgendeinem Kanal oder Loch rauszuholen! Ich hab Wichtigeres zu tun. Wie stundenlang neben dem Kind stehen, während es am Moped sitzt und ‘brrrrmbrrrrm’ macht. Verstanden?”
Dass dann vor der Haustür alles vollgekotzt und -geschissen ist, werten wir als Akt der Rebellion. 
Abends sitzen wir dann manchmal draußen und lauschen den Katzenkämpfen in den Büschen während wir die Hündin vom Mitmischenwollen abhalten und stellen fest “Nein. Wir sind keine Katzenmenschen.”

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