Es war einmal vor langer, langer Zeit da machte sich ein Quotenjugoehepaar mit seinem Kindlein auf Herbergssuche auf. Sie hatten Glück und ein älteres österreichisches Ehepaar nahm sie auf. Sie wurden sogar für das Quotenjugokind die dritten Großeltern. So geschah es, dass die Familien zusammen Weihnachten feierten und das Quotenjugokind freute sich sehr!

Das ist die Kurzfassung einer Integrationsgeschichte. Als Kind erlebte ich die Feiertage als die schönste Zeit des Jahres. Nicht nur wegen dem Lametta und der Geschenke sondern vor allem wegen Einem: Es waren alle zusammen. Meine Eltern arbeiteten viel und waren wenig zuhause. Aber zu Weihnachten waren sie da. Und aus irgendeinem seltsamen Grund gab es nie Streitigkeiten. Im Gegenteil. Es machte Spaß weil wir die Sache jugomäßig angingen. “He! Es gibt was zu feiern! Dann lasst uns feiern!” 
Ich bin ewig dankbar für das Glück von diesen Menschen und ihren Kindern wie ein Familienmitglied aufgenommen worden zu sein. Sonst wäre ich nicht die, die ich heute bin.
Daher liebe Estarraicharinnen und Estarraicha lasst Euch sagen: Ihr müsst nicht Weihnachten feiern aber Ihr könnt! Ihr müsst nicht ans Christkind, den Weihnachtsmann oder sonst was glauben aber Ihr könnt an etwas viel besseres glauben: an Zusammenhalt. Und wenn Euch Eure Familie auf die Nerven geht, dann könnt Ihr euch ja auch eine Migrantenfamilie suchen, die ordentlich mit Euch abfeiert 😉

Froe Wajnachten!

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